Nicht jede Geburt verläuft so, wie du es dir vorgestellt oder gewünscht hast.

Kam es während dieser sensiblen Phase zu

enttäuschenden oder traumatischen Ereignissen,

kann es sein, dass du oder dein Kind sich emotional verletzt fühlt.



Ich begleite seit 2018 Familien mit genau solchen emotionalen Verletzungen, deren Ursprung in folgenden unterschiedlichen Phasen bzw. Ereignissen liegen kann:


- in der Schwangerschaft (durch verlorenen Zwilling, Schwierigkeiten, Ängste oder Verluste),

- bei der Geburt (durch verschiedene Eingriffe während der Geburt, extrem schnelle oder extrem lange Geburten, Kontaktverlust zum Kind während des Geburtsvorgangs),

- Trennungen nach der Geburt, nicht oder zu kurz stattgefundenes Bonding unmittelbar nach der Geburt

- Totgeburt

- Stillschwierigkeiten

- Während der Wochenbettzeit (Wochenbettdepressionen, Startschwierigkeiten, Bindungsprobleme, Annäherungsschwierigkeiten)

Hierbei ist wichtig zu wissen: Jede Frau geht mit unterschiedlichen Wünschen und Erwartungen in eine Schwangerschaft und Geburt, vergleiche bitte deine Erlebnisse, deine Reaktion, dein Empfinden oder dein Verletzen nicht mit den Gefühlen anderer Frauen, jede Frau ist, insbesondere während der sensiblen Phase der Schwangerschaft und Geburt unterschiedlich verletzbar und nimmt individuell wahr.

Kam es zu einem verletzlichen Ereignis, spürst du als Mama entweder bewusst, dass du enttäuscht oder verletzt bist, oder es macht sich unbewusst, z.B. durch eine schlecht heilende Narbe bemerkbar.


Unsere Kinder hingegen, können uns „nur“ durch Auffälligkeiten, durch Stören auf sich aufmerksam machen, sollten sie sich ihre emotionale Nahrung aufgrund innerer Blockaden (die z.B. durch die Geburt entstanden sind) nicht frei holen können:

So zeigen sich beim Kind je nach Alter z.B. folgende Hinweise: nicht hinlegbare Kinder, Schreibabys, körperliche Schwierigkeiten beim Kind, Unruhe, Aggressivität, Durchschlafschwierigkeiten, langes Bettnässen, Scheue, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten usw.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, wie wertvoll es ist, sich nochmal mit den Erlebnissen auseinanderzusetzen und welch ungeahnten Tore und Kräfte sich öffnen, wenn die Heilung stattfinden darf!


Ich bin der Meinung, wir sind auf der Welt um uns zu freuen und glücklich zu sein und keiner von uns muss Verletzungen oder Lasten länger mit sich herumtragen. Ich selbst kann dankbar und glücklich bestätigen: Ja, es ist möglich, Frieden zu schließen mit seiner Geburtsgeschichte, diese Ereignisse als Teil seines Lebens anzunehmen (selbst wenn es erst unmöglich schien) und die Lasten und Verletzungen dabei loszulassen, um leicht SEIN zu können.

Durch die Aufarbeitung zusammen mit meinen Kindern, konnten wir Probleme, die meine Kinder zeigten, gemeinsam auflösen: wie z.B. extreme Trotzanfälle, Durchschlafschwierigkeiten, Zwillingsübertragungs-Symptome.


Inwiefern ich selbst, bzw. meine Kinder bei unseren Geburten emotional verletzt wurden und inwiefern ich mich in die Gefühle der Verletzung und Enttäuschung hineinversetzen kann, kannst du unter der Rubrik „Über mich“ gerne nachlesen.